Deutschland flieht. Der Schriftzug steht über einer dunklen, nebligen Szenerie mit Flugzeugsilhouette.
Zur Petition — Fortzüge 2025

Das Land blutet aus.

Immer mehr Deutsche verlassen das Land. Darunter vor allem junge, gut ausgebildete und motivierte Menschen, die ihre Zukunft anderswo sehen. Sie fliehen vor erdrückenden Abgaben, absurder Bürokratie, zunehmender Staatsmacht, wachsender Leistungsfeindlichkeit, politischen Umverteilungsfantasien oder schlicht einer zunehmend pessimistischen Stimmung.

Besonders beliebte Ziele sind die Schweiz und die USA. Dort erhoffen sich viele geringere Abgaben, eine höhere Lebensqualität und bessere Perspektiven.

Wir wollen diesen Trend umkehren und Deutschland mit unserer Initiative wieder auf Kurs bringen. Oder besser gesagt: Dem Land eine ordentliche freiheitliche Blutspende verpassen.

Sieh dir die Zahlen an, unterschreib die Petition und sag uns deine Meinung.

1

Sie nehmen die Zukunft mit.

Du bist ausgewandert oder denkst darüber nach? Ergänze deine eigene.

„Platzhalter. Hier kommt später ihre eigene Geschichte hin.“

Akademikerin · Beispiel

„Platzhalter. Ein Satz darüber, warum sie gegangen ist.“

Ärztin · Beispiel

„Platzhalter. Ein Satz über die Arbeit, die er woanders sucht.“

Anpacker · Beispiel

„Platzhalter. Ein Satz darüber, warum er woanders gründet.“

Gründer · Beispiel

„Platzhalter. Ein Satz über das, was sie mitnimmt.“

Fachkraft · Beispiel

2

Zwei Großstädtean Akademikern.

288.579 Deutsche zogen 2025 fort. Legt man den Anteil aus der GERPS-Studie darauf, hatten 75,5 % einen akademischen Berufsabschluss. Das sind 217.877 Menschen, mehr als zwei Städte an der Großstadtgrenze von 100.000 Einwohnern.3

Leerstehendes Großraumbüro bei Nacht, unbesetzte Schreibtische und Stühle, die meisten Lichter sind aus

Und dann?

Ohne Unternehmen, ohne Köpfe, ohne Kapital gibt es

  • keinen technischen Fortschritt
  • keine medizinische Entwicklung
  • keinen Wohlstand

Irgendwann keine Perspektive mehr.

Wir können das ändern.

Fünf Forderungen. Damit Bleiben sich lohnt.

  1. Junge Leute arbeiten nicht selten ein halbes Jahr nur für den Staat anstatt für sich selbst. Der Grund dafür: Deutschland ist das Land mit der zweithöchsten OECD-Abgabenquote. Junge Menschen, die Vollzeit arbeiten, zahlen in einigen Fällen fast 50 Prozent Abgaben an den Staat. Hinzu kommt ein Steueraufschlag von 19 Prozent auf viele Produkte, auf Kraftstoffe sogar über 50 Prozent. Und wenn junge Leute eigenverantwortlich Geld für die Zukunft anlegen, gängelt sie der Staat zusätzlich mit einer Kapitalertragsteuer von 25 Prozent.4

    Damit bestraft der Staat die Produktivität junger Menschen, die sich darum zu Recht Gedanken machen, ob sie hier ihre Zukunft sehen. Das Steuersystem muss darum radikal reformiert werden. Das Problem sind vor allem die progressiven Steuern und jene, die langfristiges ökonomisches Denken bestrafen, wie die Kapitalertragsteuer. Denkbar wäre beispielsweise eine Flat Tax.

    Zusätzlich steht die Zukunft der jungen Leute vor einem nie dagewesenen Schuldenberg. Durch das regelmäßige Aussetzen der Schuldenbremse sowie zahlreiche „Sondervermögen“ (bei denen es sich um Sonderschulden handelt) ist die deutsche Verschuldung auf 2,84 Billionen Euro gestiegen. Diese Schulden werden über die nächsten Jahrzehnte von den jungen Menschen mit hohen Zinsen zurückgezahlt werden müssen. Doch nicht nur das Tilgen dieser Schulden belastet die junge Generation: Auch die damit zusammenhängende Inflation treibt die Lebenshaltungskosten stetig in die Höhe.5

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  2. Der Sozialstaat ist mit Abstand der größte Geldschlucker der Staatskasse. Die Hälfte aller Staatsausgaben fließt in diesen Sektor. Deutsche arbeiten also einen großen Teil ihrer Zeit nur, um das Leben anderer Menschen zu finanzieren, die aus verschiedenen Gründen einen Anspruch auf ihre Arbeitsleistung erheben. Diese Quote wird in den nächsten Jahren aufgrund des demografischen Wandels eher zu- als abnehmen, sofern die Politik nicht handelt.6

    Als Gegenleistung erhalten sie eine Rente, die nicht reicht, eine Krankenkasse, die weder Patienten noch Ärzte sinnvoll versorgt, und kollabierende Pflegeversicherungen.

    Viele junge Leute fragen sich zu Recht, was an diesem auf Zwang basierenden System und der immer weiter fortschreitenden Aushebelung von Eigenverantwortung richtig und solidarisch sein soll.

    Der Sozialstaat muss darum stetig weiter verschlankt werden. Ziel sollte sein, dass Leute sich eigenverantwortlich vorsorgen. Die Migrationspolitik muss weiter so reformiert werden, dass eine Einwanderung in die Sozialsysteme höchstens in Ausnahmefällen denkbar ist.

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  3. Wer als junger Mensch in die Rente einzahlt, kann in Echtzeit verfolgen, wie sein Geld de facto verbrannt wird und er es nie wieder sieht. Für keine Einzelaufgabe im Haushalt des Bundes geht so viel Geld drauf: Neben den hohen Rentenbeiträgen, die jeder Arbeitnehmer zahlen muss, flossen 2025 zusätzlich 25 % des Haushalts der Bundesregierung in die Rentenkasse.7

    Beim Rentenstart in den 1950er-Jahren haben sechs Einzahler einen Rentner finanziert, heute kommen auf einen Rentner zwei Einzahler. Junge Leute haben genug davon, die Folgen dieses desaströsen Rentensystems zu büßen. Die staatliche Rente muss dringend auslaufen, und private Anlageformen dürfen nicht weiter durch Steuern bestraft werden. Private Vorsorge muss der Normalfall werden.8

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  4. Die Jobsuche in Deutschland wurde in den letzten Jahren deutlich schwieriger, und das liegt zumeist nicht an der „Faulheit“ der Bewerber oder an gehäuften Krankmeldungen.9

    Viele Unternehmen stellen kein neues Personal an, bauen Stellen ab oder gehen ins Ausland. Innerhalb von zwei Jahren wurden zehntausende Stellen ins Ausland verlagert, und allein in der Automobilindustrie wurden 2026 laut Statistischem Bundesamt 43.000 Stellen abgebaut. Wenn in Deutschland investiert wird, dann meist nur in Erhaltung. Wichtige Neuinvestitionen sind in Deutschland fast komplett zum Erliegen gekommen, während Nachbarländer wie Polen hohe Raten an wirtschaftlichem Wachstum erzielen.10

    Das Problem ist hausgemacht: Deutsche Unternehmen leiden massiv an Bürokratie, Arbeitsrecht, Lohnnebenkosten (siehe Punkt zwei), teurerer Energie durch eine falsche Energiepolitik und fatalen politischen Lenkungsversuchen wie der Klimapolitik.

    Wir benötigen die Kettensäge, damit Unternehmen florieren und junge Leute wieder eine Perspektive haben.

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  5. Gerade junge Menschen leiden massiv an hohen Mieten. Der Grund dafür: In Deutschland gibt es viel zu wenig Wohnungen.

    Doch warum wird zu wenig gebaut? Das liegt daran, dass Bauen in Deutschland sehr teuer geworden ist, leider erneut durch den Staat. 2005 hat es ca. 1.200 Euro gekostet, einen Quadratmeter zu bauen, 2025 waren es ca. 2.600 Euro.11

    Damit sich das Bauen lohnt, ist es unausweichlich, dass die höheren Baupreise an die Mieter weitergegeben werden. Ähnliches gilt für Instandhaltung und Immobilienkosten. Der Anstieg der Baukosten liegt maßgeblich daran, dass Gebäude heute sehr viele Auflagen erfüllen müssen: Es gibt rund 3.900 Normen, die Gebäude erfüllen müssen, und die Anforderungen an die Energetik durch das Gebäude-Modernisierungsgesetz treiben zusätzlich die Kosten in die Höhe. Hinzu kommen eine gestiegene Grunderwerbsteuer und massive Auflagen durch die Denkmalschutzverordnung.12

    Die Folgen sind fatal: Die Immobilienpreise sind von 2010 bis 2025 um rund 82 % gestiegen, so dass junge Menschen sich, obwohl günstiges Bauen technisch gesehen gar kein Problem ist, in vielen Regionen Deutschlands für ihr ganzes Leben verschulden müssen, um ein normales Einfamilienhaus zu erwerben. Der Staat erzeugt einen künstlichen Braindrain aus den Metropolregionen. Der Staat muss es wieder erlauben, günstige Gebäude zu bauen, und sollte die bestehenden nicht künstlich verteuern.13

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Porträt einer Absolventin mit Doktorhut
Es gehen dieAkademiker.
Porträt einer Ärztin mit Stethoskop
Es gehen dieMediziner.
Porträt eines Bauarbeiters mit Schutzhelm
Es gehen dieAnpacker.
Porträt eines jungen Gründers
Es gehen dieGründer.
Porträt einer internationalen Fachkraft
Es gehen dieinternationalen Fachkräfte.

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Bronzestatue des Atlas, der die Weltkugel auf seinen Schultern trägt

Wenn du Atlas sehen würdest, den Riesen, der die Welt auf seinen Schultern trägt, wenn du sehen würdest, wie er steht, Blut über seine Brust rinnend, seine Knie einknickend, seine Arme zitternd, mit letzter Kraft die Welt emporhaltend, die je mehr er sich anstrengt, desto schwerer auf seinen Schultern lastet –

was würdest du ihm raten?

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GESCHICHTE

Warum ich gegangen bin